Neubau Kongresszentrum und Entwicklung des Areals
Kapazität: 4.500 Teilnehmende, 17 Konferenzsäle
Internationaler Realisierungswettbewerb 2026
Ausloberin: Stadt Vilnius
5. Rang in Kooperation mit Cloud Architektai, Vilnius
Der Entwurf überdenkt die Beziehung zwischen einem öffentlichen Gebäude und seinem umgebenden Stadtraum und schafft so ein neues Symbol für eine moderne, offene und grüne europäische Hauptstadt. Das neue Kongresszentrum steht sowohl internationalen Gästen als auch den Bürgern von Vilnius offen und stärkt die Rolle der Stadt als Ort des Austauschs, der Kultur und des Dialogs. Seine unverwechselbare architektonische Form verleiht dem Komplex eine starke Identität und einen hohen Wiedererkennungswert im Stadtbild. Gleichzeitig fügt sich das Bauvolumen harmonisch in seine Umgebung ein und zollt dem nahegelegenen Parlamentsgebäude respektvolle Anerkennung.
Eine öffentlich zugängliche Dachlandschaft schafft großzügige Räume zur Entspannung und zum Zusammenkommen und bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Stadt und die Naturlandschaft entlang des Flusses Neris. Auch die umgebenden Freiflächen werden unter Einbindung der neuen Fußgängerbrücke über den Neris aufgewertet. Die Verbindung des neuen kulturellen Wahrzeichens mit dem Städtefüge und dem Flussufer wird so gestärkt.
Das barrierefreie Haus ist klar organisiert und gliedert sich in offene Foyer-Bereiche mit Blick auf den Fluss, Tagungs- und Nebenräume an den Seiten sowie nichtöffentliche Bereiche im hinteren Teil.
Die direkte Anordnung der Säle bietet strukturelle und logistische Vorteile und maximiert gleichzeitig die Flexibilität, sodass die Räume kombiniert oder unterteilt werden können, um Veranstaltungen unterschiedlicher Größe zu ermöglichen.
Das Restaurant befindet sich im Obergeschoss des Kongresszentrums. Von dort und von der angrenzenden, öffentlich zugänglichen Dachterrasse aus schweift der Blick über das Panorama der pulsierenden Stadt.
Visualisierungen: PlayTime