Die Landesgartenschau in Neuss öffnet ihre Pforten © Franco Casaccia / JSWD

Die Landesgartenschau in Neuss öffnet ihre Pforten

JSWD und LAND planen die Interim-Gestaltung des Wendersplatzes.

In Neuss geht es ab sofort bunt zu, und das nicht nur auf dem Gelände des neuen Parks auf dem Areal der ehemaligen Pferderennbahn.

JSWD und mit uns die Verkehrsplaner von BSV und die Freiraumplaner von LAND Germany hatten im Jahr 2021 das Kooperative Werkstattverfahren erfolgreich abgeschlossen. In der folgenden Dialogphase konnte unsere ARGE das Konzept für die städtebauliche Entwicklung des neuen Wendersplatzes verfeinern. 

Für die Zeit der LaGa 2026 wurde von der Stadt Neuss eine Interim-Gestaltung des ehemaligen Parkplatzes beauftragt. Die zukünftigen Baufelder und die geplante Wegeführung sind Grundlage für das gemeinsame Konzept von LAND und JSWD. Nun dreht sich ein Riesenrad und die IHK NRW hat einen Info-Pavillon aufgestellt. 

Grundidee der Interim-Gestaltung der Brachfläche bildet der Entwurf „Chromatic Grounds“. Das Konzept übersetzt das Leitthema der Landesgartenschau „Spuren der Zukunft“ in eine räumliche und visuelle Erfahrung. Farbige Flächen und grafische Markierungen strukturieren den Raum und schaffen Orientierung, während sie gleichzeitig Identität und Atmosphäre stiften. Die Farben des Logos der LaGa standen Pate. Der Platz wird zu einem bunten Teppich, der Besucherinnen und Besucher in die Gartenschau hineinführt. 

Für die Stadt Neuss markiert das Projekt einen wichtigen Schritt: „Der Wendersplatz zeigt beispielhaft, welche Impulse die Landesgartenschau für die Entwicklung unserer Stadt setzt. Als neues Entrée zur Landesgartenschau wird hier ein attraktiver Stadtraum entstehen, der die Innenstadt und das Ausstellungsgelände auf besondere Weise miteinander verbindet“, so Reiner Breuer, Bürgermeister der Stadt Neuss.

Das schreibt die IHK über ihren Pavillon: "Der "Campus Zukunft" als interaktiver Raum ist ein Ort für Begegnung, Austausch und Inspiration. Unternehmen aus der Region zeigen Innovationen und wie sie die Chancen des Strukturwandels nutzen ...“

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